digitaler Frühjahrsputz
Die sieben Bildchen sind von der „Emweltberodung Lëtzebuerg asbl“ auch hier wiederzufinden. Sie geben 7 kleine Tipps für eine umweltgerechtere Nutzung vom Internet.

Wir wollen hier noch einmal genauer auf das Bildchen 3 eingehen:
„Ich minimiere meinen Internet-Konsum und vermeide zu viel Streaming. „
Was ist schlecht am Streaming? Und was ist die Alternative?
Streamen versus herunterladen
Beispiele von was wir alles streamen können:
1) Musik
2) Google Maps oder andere Karten
3) Videos und Filme bei streaming platforms zb netflix (erst herunterladen nicht online schauen) youtube offline funktion
4) E-books und Zeitungen
5) Fotos (lieber lokal als in der cloud)
Der Vorratskeller
Um den Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen verständlich zu machen, hilft die Metapher von einem Vorratskeller, den die meisten von uns unter irgendeiner Form zu Hause haben.
In diesem Bild könnte man streaming so erklären: Täglich wollen wir uns etwas kaufen, zum Beispiel einen Apfel. Jedes Mal, wenn ich Lust habe in einen saftigen Apfel zu beissen, gebe ich eine Bestellung auf und lasse mir die Ware nach Hause liefern.
Das Herunterladen entspricht hingegen dem Anlegen eines Vorrats im Keller. Man holt sich die benötigten Inhalte (oder Äpfel) einmal und lagert sie lokal. Danach kann man jederzeit darauf zugreifen, ohne erneut eine Lieferung auszulösen.
Der Energiegewinn entsteht vor allem durch die Vermeidung dieser wiederholten „Lieferfahrten“: Jedes Streaming erzeugt Datenverkehr in Rechenzentren. Dabei sind mehrere energieintensive Schritte beteiligt – Server müssen Inhalte jedes Mal neu bereitstellen, Daten werden über große Netze transportiert und Endgeräte müssen kontinuierlich Daten empfangen und verarbeiten.
Wenn Inhalte hingegen einmal heruntergeladen und lokal gespeichert werden, entfällt dieser wiederholte Transport. Die „Lieferwagen“ – also Serveranfragen, Netzwerkübertragungen und Datenverarbeitung – müssen nicht jedes Mal erneut aktiv werden. Dadurch sinkt der Energieverbrauch entlang der gesamten digitalen Lieferkette, insbesondere bei stark genutzten Inhalten wie Videos, Musik oder Äpfel.

