Der Preis für digitale Inklusion 2025 geht an GoldenMe und die Stëftung Hëllef Doheem für das Projekt „Digital Doheem“
Digitale Inklusion sollte keine Frage des Alters oder der Mobilität sein
Mit Stolz und Dankbarkeit haben wir gemeinsam mit der Stëftung Hëllef Doheem den Preis für digitale Inklusion 2025 entgegengenommen, der am 16. Mai für unser gemeinsames Projekt „Digital Doheem“ verliehen wurde – eine Initiative, die darauf abzielt, die digitale Teilhabe von älteren Menschen in der häuslichen Pflege zu fördern, indem sie direkt in ihrem Lebensumfeld begleitet werden.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der Digital Inclusion Days statt, einem zweitägigen Programm, das vom Ministerium für Digitalisierung organisiert wurde. Die Veranstaltung begann mit dem interdisziplinären Forum zur digitalen Inklusion, einem Austauschforum, das Organisationen und engagierte Akteure mit einem gemeinsamen Ziel zusammenbrachte: gemeinsam konkrete Lösungen für eine inklusivere digitale Gesellschaft zu finden. Am nächsten Tag fand die Messe für digitale Inklusion statt.
Was ist Digital Doheem?
Das Projekt „Digital Doheem“ bietet eine individuelle und bürgernahe Betreuung. Speziell geschulte Freiwillige arbeiten direkt mit Menschen über 75 Jahren zusammen, die von der Stëftung Hëllef Doheem unterstützt werden, um sie schrittweise an grundlegende digitale Anwendungen heranzuführen.
Dazu gehören unter anderem eine Einführung in Videotelefonie, die sichere Nutzung des Internets für bestimmte Behördengänge sowie die grundlegende Bedienung eines Tablets – und das alles in einer vertrauten Umgebung.
Warum ist das wichtig?
In einer zunehmend vernetzten Gesellschaft fördert die digitale Inklusion die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Einige ältere Menschen, insbesondere solche, die isoliert leben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können Schwierigkeiten haben, diese Tools uneingeschränkt zu nutzen. Das Projekt „Digital Doheem“ zielt darauf ab, diesen Zugang zu erleichtern, indem es eine maßgeschneiderte Begleitung anbietet, die sich eng an den Alltag der Begünstigten in ihrer vertrauten Umgebung anpasst, um soziale Kontakte und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Die offizielle Verleihung des Preises für digitale Inklusion 2025 durch die Ministerin für Digitalisierung, Stéphanie Obertin, ist eine Anerkennung des Konzepts, das in Zusammenarbeit mit der Stëftung Hëllef Doheem entwickelt wurde. Die Umsetzung des Projekts ist für das Jahr 2026 vorgesehen.
Der folgende Auszug stammt aus dem offiziellen Artikel des Ministeriums für Digitalisierung. © Ministerium für Digitalisierung, 2025.
Preis für digitale Inklusion
Das Programm des Tages endete mit der Verleihung des „Preises für digitale Inklusion 2025“ durch Stéphanie Obertin, Ministerin für Digitalisierung. Dieser 2022 ins Leben gerufene Preis zeichnet Projekte aus, die im Rahmen der jährlichen Ausschreibung für digitale Inklusion des Ministeriums für Digitalisierung ausgewählt wurden.
In diesem Jahr lauteten die Preisträger wie folgt:
- Die Stiftung APEMH mit ihrem Projekt „Starter Pack“
- Club Haus op der Heed mit ihrem „Éisleker Koppen: Gesellschaftsspiel“
- Neon Internet & Visual Online mit ihrem gemeinsamen Projekt „KI Léierbud“
- Stiftung Hëllef Doheem & GoldenMe mit ihrem gemeinsamen Projekt „Digital Doheem“
Für das Jahr 2025–2026 standen dem Ministerium für Digitalisierung für die Projektausschreibung insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung.
Videos, in denen die verschiedenen im Jahr 2025 ausgezeichneten Projekte vorgestellt werden, können auf dem YouTube-Kanal des Ministeriums für Digitalisierung angesehen werden.
